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Balázs's avatar

Sehr richtig. Die IGGÖ "vertritt" Strömungen, die sich anderswo wegen ihrer Auffassungsunterschiede gegenseitig massakrieren. Die größte Fraktion kann "wir sind Islam" spielen.

Ein erster Schritt könnte sein, die 10 Verbände innerhalb der IGGÖ zu eigenen, separaten Religionsgesellschaften zu machen, soweit sie die Schwelle für die Anerkennung erreichen. Sie müssen aber schon selbst nachweisen, wer ihr Mitglied ist und wie viele es insgesamt sind. Die mindestens 50 % Musliminnen, die kein Kopftuch tragen, könnten sich eine islamische Konfession aussuchen, die sie damit in Ruhe lässt usw.

Die auffälligen und problematischen kann man dann viel leichter kontrollieren und moderieren, ohne sich mit einer Organisation, die behauptet, über 800.000 Menschen zu vertreten, die sich von diesem aber mehrheitlich nicht vertreten fühlen, anzulegen.

Tarik Zukic's avatar

Völlig einverstanden. Solange sich der Staat mit der Eisbergspitze Islamistischer Terrorismus beschäftigt, wird die liberale Gesellschaft langsam im Sinne der Terroristen umgestaltet.

Der Staat, aber auch der liberale Diskurs, war dem Islam sehr entgegenkommend - und hat eine religiöse Identität als Sammelbecken für unterschiedliche ethnische Gruppen und Klassen unterstützt, ja erschaffen und institutionalisiert. Mit der politischen Realität, dass Staatsbürger mit passender Herkunft - von Geburt an - von der Republik in Islam gedrängt werden. Betreffend Menschenrechte eine fragwürdige Situation.

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